Umbauphase 4 (Fertigstellung Gespann)

 

In der letzte Phase des Umbaus wurde das Sportster-Gespann endgültig fahrfertig hergerichtet und auch motorseitig optimiert. Nach der Fertigstellung gab es dann noch einige Kinderkrankheiten wie es fast als normal bei einem solchen Einzelstück der Fall ist.

 

Stand 07.05.2011:

 

Am 07.05.2011 konnte die Sportster wieder vom “Bootsbau” bei Jürgen Mayerle, Inhaber der Fa. Schöne Line, zurückgeholt werden. Das jetzige Bootsdesign ist quasi eine gemeinsame Ausarbeitung von Jürgen Mayerle und mir. Die Grundidee war in meinem Styropormodell wiedergegeben, die genaue Ausführung dann ein gemeinsames Herantasten mit verschiedenen Zwischenschritten.

 

Die Front des Boots stammt aus einer bereits vorhandenen Form die Jürgen Mayerle für sein eigenes Gespann entworfen hatte, quasi eine Abwandlung des F1-Bootes. Das Laminat musste dann zwar in den Randbereichen und nach unten noch angepasst werden, hat aber doch den Aufwand deutlich reduziert. Für den Kotflügel lag ebenfalls eine passende Form vor, musste allerdings noch verbreitert werden.

Der Rest, insbesondere der Heckbereich, die Staufächer, der Übergang Heckbereich zur Front musste alles ohne vorhandene Modelle entworfen, über verlorene Modelle erstellt und angepasst werden. Auch der seitliche Spoiler vor dem Kotflügel, die Adaption und Unterbringung des Tagfahrlichts in diesen Spoiler, das Gehäuse für Blinker und Standlicht musste alles ohne vorhandene Formen umgesetzt werden.

 

Somit ist diese Boot jetzt wirklich ein absolutes Einzelstück geworden

 

Hier die Bilder des Gespannes mit dem fertigen GFK-Boot:

 

Jürgen Mayerle neben dem frisch gebackenen Boot

 

Stand 03.07.2011:

 

Das Gespann befindet sich jetzt zur Fertigstellung bei der Fa. Stern in Geiselhöring. Leider gibt es bei der Fa. Stern massiven Zeitverzug, da man sich aufgrund Terminschwierigkeiten nicht mehr an die ursprünglich zugesagten Termine gehalten hat. Ursprünglich war geplant gewesen das Gespann Anfang Juni abzugeben, tatsächlich abgegeben wurde es dann am 22.06.11.S

 

eit der Abholung des fertigen Bootes bei der Fa. Schöne Line wurden folgende Arbeiten durchgeführt:

 

- Schalensitz herrichten (für Lackierung und Polsterung)

- Sitzbefestigung / Löcher bohren

- Kabelverlegungen definieren, Kabeldurchbrüche bohren bzw. fräsen

- Trittbrettanlage für das Bootsinnere bauen und Befestigung vorsehen

- Verschließbare Ablagefächer

- Folierung / Design für die spätere Lackierung

- Design und Form des Einstiegstrittbretts

- Oberfläche des Bootes noch nachbearbeiten (Poren ausspachteln und schleifen)

- diverse andere Dinge

 

 

Hier ein paar Bilder aus diesem Zeitraum:

 

Hier zu sehen:

 

Oben im Armaturenbrett eine 12 Volt Steckdose sowie der Schalter für die LED-Tagfahrleuchte.

 

Links oben der Anschlußstecker für die Gegensprechanlage

 

Links und rechts die abschließbaren Staufächer

Die Schlösser, sogenannte Briefkastenschlösser, wurden über ein Auktionshaus im Internet beschafft, die Verriegelung über im Baumarkt beschaffte Winkelstücke realisiert.


Vorne unten im Boot wurde die LED-Tagfahrleuchte montiert, die Kabelführung verläuft hinter dem Armaturenbrett des Bootes mit entsprechenden wasserdichten Durchbrüchen für LED-Leuchte, Blinker, etc.


 

Als nächstes der Bereich Armaturenbrett mit der Verkabelung 12-Volt-Steckdose und Ein-/Ausschalter für die LED-Leuchte.

 

Unten zu sehen das Beifahrer-Trittbrett.

 

Nicht zu sehen ist dann noch die Arbeit die vielen Poren am ganzen Boot ausspachteln und das alles fein säuberlich zu schleifen, quasi als Lackier- Vorbereitung.

 

 

Und dann natürlich der Entwurf der richtigen Optik mit Seitenstreifen und Schriftzug. Die Folie wurde von einem in der Nähe ansässigem Design-Folienhersteller (Foliatec) hergestellt und wird im Rahmen der Lackierung zwischen zwei Klarlack- schichten aufgebracht

Stand 06.10.2011: ENDLICH FERTIG!!! Was lange währt wird endlich gut.

 

Mit mehreren Monaten Verzögerung wurde das Sporty-Gespann dann am 05.10.2011 getüvt und war am 06.10.2011 abholbereit.

 

Nachdem Bilder mehr als tausend Worte sagen:

 

HIER IST ES:

 

 

 

 

 

Die gesamte Farbgebung kommt hervorragend zur Geltung. Die Felge mit innen schwarz und Felgenbett in orange (RAL 2004) stechen hervor, erdrücken aber nicht

 

 

 

Das Einstiegstrittbrett wurde nach Vorgabe von mir gebaut. Aussen ein fester Rundrohrrahmen und innen 10 mm Stahlstangen parallel angeordnet.

 

Um ein zu starkes Verkratzen zu vermeiden wurde die Rundstäbe mit einer Folie im Carbon-Look beklebt.

 

Hier das Trittbrett nochmals besser zu sehen. Der Aufprallbügel war ebenfalls eine eigene Idee, wobei es hier mehrere Skizzen und Vorstellungen dazu gab.

 

Am Ende und auch unter der fachlichen Beratung von Helmut Herrmann (Fa. Stern), fand wir dann diese Ausführung.

 

Der Schalensitz wurde mit Leder bezogen, um die Kanten gezogen und mit einem umlaufenden Keder gesichert.

Hier ein Blicks ins Innere des Bootes.

 

Gut zu sehen die beiden Armablagen die gleichzeitig die beiden hinteren Deckel für die Staufächer abdecken und zusätzlich sichern. Die Schlösser zum abschliessen der Staufächer sind unter den Abdeckungen verborgen.

Vorne links der Tankdeckel für einen späteren Zusatztank.

Im “Armaturenbrett” untergebracht dann noch ein Anschluss für eine Gegensprechanlage, 12-Volt Steckdose, der Ein-/Ausschalter LED-Leuchte und die Navi-Halterung.

 

 

 

 

Von vorne gut zu sehen der überlackierte Harley-Davidson SKULL-Aufkleber.

 

Nachdem es diese so in dieser Qualität und Farbe nicht käuflich zu erwerben gab, wurde er bei der Fa. Foliatec in Rohrbach einzeln angefertigt

Hier gut zu sehen einer der beiden vorderen Bremssättel einer Street-Rod.

Die Bremssättel habe ich bei eBay vor ca. 2 Jahren erworben, jetzt haben sie hier ihre neue Verwendung gefunden.

 

Die Bremsanlage ist wie folgt ausgelegt: Die Fussbremse bremst den rechten, vorderen Bremssattel, einen hinteren 4-Kolben Brembo-Bremssattel, und einen 1-Kolben-Bremssattel von Grimeca am Beiwagen.

Die Handbremse bremst den linken, vorderen Bremssattel und einen weiteren Grimeca-Bremssattel am Beiwagen

 

 

Hier ist der Fussbremszylinder zu sehen. Der originale Bremszylinder mit einem 5/16 Bremskolben war nicht mehr ausreichend für die Fussbremsanlage.

 

Die hintere Bremsanlage wird mit einer DOT 4 Bremsflüssigkeit betrieben. Vorne ist DOT 5 drin, nachdem dort mit dem Handbremszylinder noch eine originale Harley-Komponente enthalten ist, die allergisch auf DOT 4 reagiert.

 

 

Der Bremsflüssigkeitsbehälter ist jetzt an der hinteren, oberen Beiwagenbefestigung angeschraubt.

 

Der original HD-Fussbremszylinder hatte ja seinen Bremsflüssigkeits-behälter direkt integriert. Durch den Umbau auf einen anderen Brems-zylinder war dies nicht mehr gegeben, was einen separaten Behälter bedingte.

 

 

 

 

 

 

 

Ein Blick auf den Lenkungsdämpfer und die Führung der vorderen Beiwagenbefestigung

 

Und hier einige weitere Bilder:

 

 

Zurück zur Übersicht: