Umbauphase 2 (Solomaschine)

Stand 04.10.2008:


Die Auspuffanlage sowie der gesamte Heckbereich wurde nochmals abgebaut, um den Anbau eines Gespannhilfsrahmen bei der Firma Stern in Geiselhöring vorzubereiten. Der Hilfsrahmen wurde deswegen bereits jetzt angebracht, damit es mit der späteren 2 in 1 Auspuffanlage keine Kollision gab. Da die Krümmer für die Auspuffanlage sowieso als Einzelstücke angefertigt werden mussten, konnte dabei die Position des vorhandenen Hilfsrahmen gleich korrekt berücksichtigt werden.

 

Ebenfalls montiert wurde die rückverlegte Fussrastenanlage von Storz (siehe Bilder):

 

Stand 09.11.2008

 

Die Sportster ist wieder vom Gespannbauer zurück und der Hilfsrahmen wurde montiert. An diesen Befestigungspunkten kommt später der Beiwagen ran. Hier mal ein paar informative Bilder zum Hilfsrahmen und wie er angebracht ist:

 

 

 

 

Der hintere, obere Befestigungspunkt befindet sich neben dem Öltank. Er ist als einziger Befestigungs-punkt fest mit dem Rahmen verschweißt, die restlichen Punkte sind verschraubt.

 

 

 

 

Der hintere, untere Befestigungspunkt wird an insgesamt drei Punkten mit dem Rahmen verschraubt. Im oberen Bereich an der Motorhalterung, im unteren Bereich am Rahmen.

 

 

 

 

Hier der Blick auf die untere Rahmenbefestigung und die damit erfolgte Querverstrebung zwischen linker und rechter Rahmenseite

 

 

 

Der vordere, untere Befestigungspunkt wurde über eine Aufsatzplatte zur vorderen Motorhalteplatte realisiert, die gleichzeitig wieder mit der gegenüberliegenden Halteplatte verbunden sind, um auch hier wieder die Verbindung linker und rechter Rahmenseite zu schaffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier die Ansicht von der linke Motorradseite

 

 

 

Und zu guter Letzte noch der vordere, obere Befestigungspunkt. Der Hilfsrahmen wurde in die Motorhalterung zwischen Rahmen und Motor integriert und versteift wiederum beide Rahmenseiten miteinander.

Stand 31.12.08:

Das Cockpit wurde in seiner Befestigung komplett geändert und gleichzeitig tiefer gesetzt. Mit der jetzigen Konstruktion hat man zudem noch den Spielraum das Cockpit weiter nach unten zu setzen, oder aber auch wieder etwas höher, so dass es am Ende ideal ins Gesamtbild passt.

 

Hier die Bilder dazu:

 

 

 

 

 

Die beiden Halterungen an den Gabelrohren stammen von Louis, die Platte dazwischen besteht aus Alu, diese wurde zurecht gesägt, gefeilt, gebohrt und zum Schluß schwarz lackiert.

 

 

 

 

 

Die mittlere Halterung wurde von der ursprünglichen Befestigung übernommen und auf der schwarz lackierten Alu-Platte verschraubt.

 

 

 

 

 

 

Jetzt konnte der Verkleidungsträger der Buell Firebolt XB9R wieder befestigt werden.

 

 

 

 

 

Und so sieht der Blick auf die Instrumente aus. Es fehlt jetzt noch die eigentliche Kunststoffverkleidung, sowie eine Halterung für ein Navi-Gerät

Stand 01.03.09:

 

Die Kabelverlegung im Cockpitbereich wurde optimiert und der zwischenzeitlich eingetroffene M-Lenker montiert. Die Lieferzeit war leider etwas länger und so wurde es Mitte Februar bis er eintraf. Die Navi-Halterung ist ebenfalls aus Alu-Blech herausgearbeitet und angepasst worden. Die Scheinwerfer wurden eingestellt und die Frontverkleidung montiert.

 

Hier die Bilder:

 

 

Zu diesem Zeitpunkt gab es dann auch bereits die ersten Skizzen zum Beiwagen und zum Beiwagendesign. Im Kopf waren die Ideen schon lange vorhanden, nur war nie etwas auf´s Papier gebracht worden. Die ersten Zeichnungen waren noch etwas grob und nicht gerade maßhaltig, aber die spätere Form zeigt sich schon:

 

 

Um ein Gefühl für die Proportionen zu bekommen hab ich mich dann etwas mit “Fotomontage” versucht. Das war dann zwar nicht gerade als schön zu bezeichnen, gab aber weitere Anhaltspunkte wie es mal ausschauen könnte. Gleichzeitig waren die Bilder Grundlage für die ersten Gespräche mit Herr Helmut Herrmann der Fa. Stern.

 

Stand 21.06.09

 

 

Der Umbau bei Norbert Lackinger (www.luckyhands.de) wurde zwischenzeitlich durchgeführt. Es hat zwar etwas länger gedauert, aber der Umbau ist sehr gut geworden. Folgende Änderungen wurden realisiert

- M-Lenker von V-Team

- Mikuni HSR 42 mit K&N Luftfilter

- Krümmeranlage 2 in 1 (Einzelanfertigung) linksseitig

- Akrapovic Auspuffanlage

- Storz rückverlegte Fußrastenanlage

- diverse Optimierungen

 

Der Endtopf befindet sich links um zum einen die Abgase vom späteren Beiwagen fernzuhalten, als auch die Verbrennungsgefahr zu eliminieren. Alle Änderungen sind in den Papieren eingetragen.

 

Hier die aktuellen Bilder:

 

 

 

 

Die Krümmerführung im Detail. Durchmesser der Krümmer 45 mm Edelstahlrohr, ca. 100 cm Länge bis zum Y-Stück (Ziel war zwecks Leistungssteigerung die Krümmer bis zur Zusammenführung jeweils gleich lang auszulegen), Ab dem Y-Stück dann 60 mm Durchmesser bis zum Endtopf.

 

 

 

 

 

 

Heckansichten:

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur das riesige Kuchenblech am Heck stört ungemein. Aber es sollte ja ab 2012 die Möglichkeit geben das zu ändern, was natürlich zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht bekannt war.

 

 

 

 

 

 

Ansicht von der linken Seite mit dem Endtopf

 

Soweit der Umbau mit Stand Juni 2009. Aufgrund Zeitmangel und Budget ging es dann erst wieder Ende 2010 weiter. Die Zeit dazwischen wurde für viele Skizzen und Ideen zum Beiwagendesign kreativ genutzt. Alle Bilder und Skizzen will ich hier gar nicht zeigen, nur zwei Bilder die den recht weit fortgeschrittenen Stand der Ideen darstellen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Heckbereich ist auf den beiden Bildern (oben und links) noch ganz anders gestaltet als es dann später umgesetzt wurde. Die Front dagegen konnte fast 1:1 so umgesetzt werden.

 

In der Draufsicht sieht man noch einige Dinge mehr die später anders umgesetzt wurden. So war der Bereich zwischen Motorrad und Beiwagen im vorderen Bereich noch wesentlich breiter, oder vielleicht auch hinten näher am Motorrad. Der Sitz war noch mehr in Richtung Motorrad gerückt, später wurde es dann die Mitte, auch durch den breiteren Kotflügel. Dies war später einfach ein Resultat der etwas anderen Proportionen und der Erkenntnisse am 1:1 Modell.

 

In der Saison 2010 wurde die Sportster noch als Solomaschine bewegt und zum Saisonende zum weiteren Umbau wieder zur Fa. Stern nach Geiselhöring gebracht.

 

Weiter geht es jetzt mit der Phase 3

Zurück zur Übersicht: